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Wie malt man Schmerz?

  • blitz-und-donner-r
  • 20. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

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Nur ein Lebewesen kann Schmerzen empfinden, eine Maschine kann es nicht.

Ich erinnere mich an die Szene im Film Matrix Revolutions, als Agent Smith eine Kopie von sich selbst in einen menschlichen Körper transportiert und dann mit einem scharfen Messer seine Hände blutig schneidet, weil er von dem Schmerz fasziniert ist. Agent Smith ist ein intelligentes Programm, heutzutage würde man sagen eine KI. Für ihn ist Schmerz wie auch jedes andere körperliche Empfinden ein unbekanntes Terrain.


Die erst vor Kurzem verstorbene Holocaust-Überlebende Margot Friedländer sagte nur wenige Tage vor ihrem Tod: „Bleibt menschlich.“

Ihr Appell richtete sich an alle Menschen, doch wie viele wird er am Ende erreichen?

Eine mit KI gesteuerte Kampfdrohne ist das perfekte Kriegswerkzeug, nicht umsonst ist sie ein Verkaufsschlager. Sie wurde entwickelt, um das Leben der eigenen Soldaten im Kampf gegen den Feind zu schonen, doch sie führt ironischerweise letztendendes zu mehr menschlichen Verlusten in der zivilen Bevölkerung. Bestes Beispiel dafür ist Gaza.


Ich fühle mich hilflos, denn ich allein besitze nicht die Kraft, den Völkermord aufzuhalten, der dort stattfindet. Wir sind zum Zusehen verdammt. Keine Organisation, kein Gericht und keine Regierung auf dem Planeten Erde ist in der Lage den Schmerz in Gaza zu beenden. Ja, wir werden die Bilder aus Gaza nie vergessen. Ja, man wird davon noch in 500 Jahren berichten. Aber wer kann das Unrecht aufhalten? Niemand! Und das ist die wahre Schande: unsere Hilflosigkeit!


„Bleibt menschlich.“

 
 
 
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