Siro und der Glaube
- blitz-und-donner-r
- 9. Mai 2025
- 1 Min. Lesezeit

In der wunderschönen und geheimnisvollen Vatikanstadt lernte ich die Religion kennen. Ein sonderbares geistiges Konstrukt, erschaffen um zu herrschen, indem es den Armen und Bedürftigen Trost spendet und sie somit für sich gewinnt. So prächtig und vergolden ist der Vatikan, eines Weltherrschers oder besser gesagt dem Vertreter Gottes auf Erden würdig. Doch der christliche Glaube besagt: „Das Leben hier auf der Erde zählt nicht. Was hingegen zählt, ist das Jenseits. Also halt die Fresse und gehorche, um dich von deiner Schuld und Sünde zu befreien. Dann hast du vielleicht dein Ticket ins Paradies.“
Ich als Sternschnuppe habe eine andere Meinung dazu: „Nenne mir den Grund, warum ich dem christlichen Glauben Gehör schenken sollte? Am liebsten sitze ich auf einem Friedhof, weil nur an diesem Ort ich vollends begreife, wie wertvoll das Leben ist, welches uns geschenkt wurde. Der Tod macht uns alle gleich, ob arm oder reich, wir werden alle zu Erde oder zu Sternenstaub. Schweiß auf das Jenseits. Ich finde Trost und Hoffnung, indem ich an mich selbst glaube.“
Fortsetzung folgt.



Kommentare